Wieder einmal machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Geplant war ein Ausflug nach Wien und Marienbad in Tschechien. Am Abflugtag war das Wetter auch noch gut, aber die Prognose sagte Starkregen voraus und so wurde aus Wien Dresden. Hier war relativ sicher, dass wir auch wieder zurück fliegen konnten.
Nach einem Zwischenstopp in Gera steuerten wir den kleineren Platz Pirna an. Dieser liegt ca. 20 km vor Dresden. Die dortigen Fliegerkameraden waren (bis auf eine Ausnahme: -) sehr nett und bei der Hotel- und Taxisuche behilflich. Wir fanden eine hübsche Bleibe direkt an der Elbe mit Blick auf die Altstadt von Pirna, die wir am Abend dann auch noch erkundeten. Der „Commander“ schloss hier auch gleich innige Freundschaft zu „Gerda“, der Hausziege unseres Nachbarn.
Am nächsten Tag fuhren wir sehr günstig mit der S-Bahn nach Dresden, Bahnfahrt hin und zurück und den ganzen Tag Straßenbahn in Dresden für nur 5 €. Auch fanden wir die halbstündigen Abfahrtzeiten der S-Bahn sehr komfortabel. Die Haltegurte nutzte der von der Hexe geschossene Wako gleich zu kleinen Entspannungsübungen für seinen malträtierten Rücken.
In Dresden nahmen wir an einer Stadtrundfahrt zunächst mit einem Hochbus teil, hier erhielten wir in angenehmer Weise informative Auskünfte zu den verschiedenen Bauwerken und der Geschichte Dresdens. Besonders gefiel uns der riesige Park mitten in Dresden, die Frauenkirche, der Zwinger und die wunderschönen Altbau-Villen im Schillerviertel.
Im schönsten Milchladen der Welt „Pfunds Molkerei“ probierten wir eine weitere Dresdner Spezialität neben dem Stollen, die „Eierschecke“, ein Stück Kuchen ähnlich unserem Käsekuchen, allerdings mit frischem Quark. Dieser total mit Fliesen bestückte Laden ist wirklich sehenswert.
Die zweite Etappe führte uns nahe der Brücke „Blaues Wunder“ mittels einer kleinen Bergbahn auf einen Aussichtspunkt mit Blick über die Stadt und in das Osterzgebirge. Mit einem schönen Dampfschiff ging es dann zurück, hier konnten wir die Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus betrachten. In der Altstadt sahen wir uns die verschiedenen Baudenkmäler nochmals aus der Nähe und von innen an. Für nur 6,66 € für Schnitzel, Pommes und ein Bier bekamen wir ein günstiges Abendessen.
Die Nähe zur Porzellanstadt Meissen wurde durch etliche Porzellanläden im Innenstadtbereich dokumentiert. Sehr hübsch, sehr teuer – und versehen mit witzigen Aufklebern.
Auf dem Rückweg war das Wetter dann im Norden des Harzes fliegbar, wir wählten als Zwischenstopp Magdeburg, einen gut ausgebauten Platz mit wiederum sehr netter Towerbesatzung. Ein Tipp führte uns in eine hervorragende Pizzeria und frisch gestärkt konnten wir bei inzwischen bestem Wetter den Rückflug zum Haxterberg antreten.
Eure Elke