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Ein Beitrag von unserem Vereinsmitglied Elke Hüwel

Berlin Tempelhof vom 29. - 31. August 2008

Kontakt: elke.huewel@edlr.de

D-EETE Norbert Eusterholz, Edith und Matthias Steinhaus, Stefanie Hegemann
D-EELN Elke Hüwel, Dieter Wasserkordt, Günter Zehnel
D-KBUN Andreas Scharf, Wolfram Lewe
D-KNIV Eckhard Roos, Karl-Johannes Stich
D-MHUP Petra und Andreas Sewing


Bevor EDDI schließt wollten wir noch einmal Berlin-Tempelhof anfliegen. Und es war ein Erlebnis, man fliegt mitten in die Hauptstadt und landet auf einer geschichtsträchtigen Piste. Der auf einem ehemaligen Exerzierplatz 1923 in Betrieb genommene Flughafen wirkt imposant, das mit 1.230 m lange Hauptgebäude gewaltig und der geparkte „Rosinenbomber“ vervollständigt die mentale Rückkehr in die Vergangenheit.


Unser Reiseleiter Nobsy hatte für uns ein Quartier besorgt, welches mit 56 EURO für Hauptstadtverhältnisse absolut prima war. Da gleichzeitig die IFA angefangen hatte, hat er da ein richtiges Schnäppchen aufgetan. Wir fanden auch schnell zum Hotel, da glücklicherweise Günter einige Jahre in Berlin gelebt hat und uns ratzfatz durch das U-Bahn-Gewimmel lotsen konnte.

Nachdem auch der letzte Mitflieger nach einem navigatorischen Blackout im Hotel-Fahrstuhl endlich eingetrudelt war, gingen wir zum Abendessen nebenan zum Mexikaner. Hier gab es zwar warmes Bier und kalten Kaffee aber die herzliche Gastfreundschaft der kubanischen Kellner machte alles wieder wett und wir fühlten uns so wohl, dass wir auch am nächsten Abend hier nochmals einkehrten, bereits auf der Straße erwartete uns ein freudiges „Ola, da seid ihr ja wieder“.

Am Samstag gings dann in zwei Gruppen auf Sightseeing-Tour. Der technikinteressierte Andreas besuchte die IFA. Interessant am Potsdamer Platz ein Stempel-Verkäufer in Uniform. Ein schlaues Kerlchen vertickerte Ein- und Ausreise-Stempel aus DDR-Zeiten für 1 €. Die Nachfrage war groß, das Geschäft schien erträglich.

Bode-Museum, Sony-Center, Brandenburger Tor, Unter den Linden, Holocaust-Stelenfeld und und und. Eine Sehenswürdigkeit reihte sich an die andere.

Eine klassische Berliner Currywurst musste natürlich auch probiert werden. Zum Nachmittag unternahmen wir noch eine Spree-Schifffahrt und besichtigten die „Waschmaschine“, und die „Beamtenlaufbahn“ ein Übergang über die Spree der Regierungsgebäude. Ich finde, die Berliner vergeben echt pfiffige Spitznamen.

Von wegen VIP`s first. Trotz unseres Paderborner George Clooney mussten wir dann am Sonntag über eine Stunde anstehen um die Abfertigungsformalitäten zu erledigen. Das war schlecht organisiert und personell völlig unterbesetzt.

Während wir auf dem Hinflug die Pilotenwechsel in Magdeburg erledigten, ging`s zurück über Ballenstedt im Harz. So konnten wir bei bestem Wetter noch einen Blick auf den Brocken werfen.

 

Eure Elke


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letzte Änderung: 16.09.2008 | 23:11